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Unbehagen.at geht „live“

Die Initiative gegen das Unbehagen ist online!

Heute ist wohl der beste Zeitpunkt, mit meiner Initiative gegen das wachsende Unbehagen in der Gesellschaft, “live“1) zu gehen – das heißt, diese WEB-Seite erstmals öffentlich zugänglich zu machen! Das Corona-Virus gönnt sich eine Atempause. Die Bürger*innen gehen weltweit wieder für ihre Rechte auf die Straße. Und ich erwarte mein erstes Enkerl, dem ich irgendwann die Welt in einem guten Zustand übergeben möchte. Wann also, wenn nicht jetzt, sollte ich sonst mit Unbehagen.at durchstarten?

Unsere Welt verändert sich ständig. Das wäre jetzt noch keine besonders aufregende Tatsache. Es verlaufen jedoch viele Entwicklungen immer schneller, radikaler und in eine gefährliche Richtung. Dabei haben wir zunehmend das Gefühl, nicht immer ausreichend aufgeklärt zu sein. Und auch in die Lösung auftauchender Probleme fühlen wir uns immer seltener eingebunden. Das erzeugt bei vielen Menschen großes Unbehagen – auch bei mir.

Gegen dieses Unbehagen schreibe ich ab sofort in meinem Blog an! Im Rahmen dieser Initiative widme ich mich wöchentlich einem Thema, über das gerade besonders emotional berichtet und diskutiert wird. Leider aber geschieht das oft an uns vorbei. Deshalb möchte ich, wo nötig, mehr Fach- und Hintergrundwissen bei den Menschen erzeugen. Das soll wiederum helfen, Ursachen und Wirkungen von Veränderungen einzuschätzen und persönliche Alternativen zu entwerfen. So wird die Gegenwart verständlicher und die Zukunft besser vorstellbar.

Diese Art des (generalistischen) Herangehens an große, komplexe Fragestellungen ist meinem Selbstverständnis als Projektmanager und Unternehmensberater geschuldet. Dabei ist es zwar wichtig, fachlich eine gewisse Tiefe zu erreichen. Es ist jedoch genauso entscheidend, einen Schritt zurücktreten zu können, um das große Ganze zu erfassen. Erst ein Big Picture erlaubt es, die Konsequenzen von Veränderungen, Innovationen und Maßnahmen in ihrer gesamten Bandbreite zu erfassen. Aber bedenken Sie bitte: Sie sind auch persönlich gefordert, wichtige Entscheidungen für sich und die ganze Welt zu treffen. Als Mensch, Konsument*in, Wähler*in und Bürger*in sind Sie aufgerufen, wichtige Entwicklungen einzuleiten, schädliche zu verhindern und positive zu fördern. Es ist daher Ihre Aufgabe, sich auf dem Laufenden zu halten, Chancen und Risiken abzuwägen und sich eine Meinung zu bilden. Ich unterstütze Sie dabei gerne auf möglichst neutrale Art und Weise.

Ja, Sie haben richtig gelesen: Auf möglichst neutrale Art und Weise! Dazu möchte ich gleich heute, am ersten öffentlichen Tag meines Blogs, für Klarheit sorgen. Mir ist bewusst, dass vielen Beiträgen am Beginn nur meine Sicht der Dinge und mein Wissensstand zugrunde liegen. Ich habe jedoch nicht die Absicht, Ihnen meine Meinung aufs Auge zu drücken. Im Gegenteil: Ich sehe mich nicht in der Rolle eines Aufklärers oder einer moralischen Instanz. Deshalb gilt für die Recherche zu meinen Beiträgen externer Expertise und anderen Meinungen meine besondere Aufmerksamkeit. Nur so wird mein Blog zu dem, was er letztendlich sein soll: eine neutrale Informationsquelle, eine Entscheidungshilfe und ein Puzzle-Teil für Ihr persönliches Big Picture von der Zukunft unserer Erde und Gesellschaft. Ich freue mich schon auf die vielfältigen Themen auf und spannende Diskussionen zu unbehagen.at. Ganz besonders aber freue ich mich auf den Austausch mit Ihnen. 

Ihr Gerd Sendlhofer

 1) „live“ gehen = veröffentlichen, freischalten

Was erwartet Sie in den kommenden Wochen?

Beruflich sind meine Kernthemen Wirtschaft, Digitalisierung, komplexe Aufgabenstellungen und Zukunft. Privat gilt mein Interesse der Umwelt, der Gesellschaft, der Wissenschaft und der Politik. Damit bietet sich mir eine enorme Bandbreite an Themenfeldern, denen ich mich auf unbehagen.at widmen möchte. Nachstehend finden Sie eine erste kleine Auswahl an Themen dazu.

Das Geschäft mit der Zukunft

Geplante Veröffentlichung: 06/2020

Düstere Prognosen, vollmundige Vorhersagen und gewagte Ausblicke auf die Zukunft gewinnen in der öffentlichen Berichterstattung zunehmend an Bedeutung. Zwar hecheln wir immer öfter abenteuerliche Trends und spannenden Szenarien hinterher. Trotzdem können wir immer seltener feststellen, ob dahinter tatsächlich realistische Annahmen stecken. Oder sollen gar nur wahltaktische bzw. geschäftliche Illusionen verkauft werden? Da lohnt es sich durchaus, öfter einen Schritt zurück zu treten und diverse Prophezeiungen kritisch unter die Lupe zu nehmen. 

Bitte keine Staatsschuldenpanik

Geplante Veröffentlichung: 07/2020

Es hat schon einen Sinn, Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft fachlich zu trennen. Denn was für einen Haushalt bzw. einen Betrieb wirtschaftlich sinnvoll erscheint, muss aus gesamtwirtschaftlicher Sicht für Staaten oder Wirtschaftsräume nicht im selben Ausmaß gültig sein – und umgekehrt. Die Schuldenpolitik ist so ein Thema. Staaten haben fremdfinanziert enorme Möglichkeiten notwendige Impulse für die heimische Wirtschaft zu generieren, ohne gleich vor dem Bankrott zu stehen. Für Unternehmen hingegen werden Schulden schnell zur Gefahr. Aber wo liegt die Grenze? Wo kippt die Chance in Richtung Risiko? Fix ist nur: Von der Schuldenklippe gestoßen endet genauso tödlich, wie vom Sparmeister erwürgt. 

Bedingungsloses Grundeinkommen

Geplante Veröffentlichung: 08/2020

Nach der Krise ist vor der Krise. Zumindest wird nach Corona noch für lange Zeit mit erheblichen Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt bzw. für die heimische Wirtschaft gerechnet. Als mögliche Gegenstrategie wird u.a. die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens für alle Bewohner*innen dieses Landes diskutiert. Dabei sollen alle Menschen direkt vom Staat Geld erhalten – und das ohne Gegenleistung. Für die einen ist diese Vorstellung, Menschen Steuergeld zur eigenen Verwendung in die Hand zu drücken, schlichtweg absurd. Für die anderen ist die Kaufkraft aller Menschen (auch der Ärmsten) ein mächtiges Werkzeug, um die Wirtschaft über den privaten Konsum anzukurbeln. In der Bevölkerung kommt aktuell die Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen nicht über das gegenseitige Vorhalten von Arbeitsscheu vs. Geiz hinaus. Dagegen aber kann man etwas tun …

 

Salzburg, 2020/06 – Gerd

Blog-Details
  • Content-ID: 006|01
  • Autor: Gerd
  • Stand: 11.06.2020
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