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Unbequem

UNBEQUEM.AT

Ideen | Fragen | Forderungen

Stets kreativ und interessiert, aber auch kritisch, lästig und provokant sein. Es ist schlichtweg unsere Aufgabe als Bürger*innen unbequem zu bleiben. Also Dinge zu hinterfragen, wo sie nicht schlüssig erscheinen und ergänzende bzw. alternative Ansätze zu fordern, wo Probleme ungelöst sind.

UNBEQUEM.AT ist Teil meines Blogs Unbehagen.at. Hier landen jene Fragen, Anregungen, Ideen und Forderungen, die im Laufe der Recherchearbeit zu einzelnen Beiträgen offengeblieben sind. Meist deshalb, weil kontaktierte Personen nur halbherzig oder gar nicht auf Anfragen reagieren. Aber auch deshalb, weil es zu einzelnen Problemstellungen seitens der Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft schlichtweg an Fakten, praktikablen Lösungsansätzen und zukunftsorientierten Konzepten fehlt.

Gerd Sendlhofer, MBA | 01-2021

Sagen Sie’s mir!

Sie haben Antworten auf meine offenen Fragen? Oder für Sie sind zu meinen Blog-Beiträgen weitere Fragen und/oder Forderungen aufgetaucht? Dann halten Sie mich bitte auf dem Laufenden. Ich nehme gerne Ihre Expertise oder Anregungen entgegen und lasse sie, Ihr Einverständnis vorausgesetzt, in meine Arbeit einfließen.

Dateianhänge senden Sie bitte direkt an weniger@unbehagen.at.

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Hinweis: Unbehagen.at nimmt nicht für sich in Anspruch, direkt für Veränderungen verantwortlich zu sein, die zu den u.a. Themen initiiert wurden. Es geht hier lediglich darum, aufmerksam zu machen, dass Missstände und Unklarheiten in der Politik und Gesellschaft nicht unbemerkt geblieben sind. Es wäre trotzdem ein Erfolg, wenn es durch diese Seite gelänge, mehr öffentliche Aufmerksamkeit auf das eine oder andere Thema zu lenken.

004 | E-Mobilität | 11.1.2020 | Autor: Gerd | An: dieser Stelle

Strompreis-Privileg für E-Mobilität

Österreich: Statt dem hierzulande geltenden Dieselprivileg (Diesel wird mit Steuergeld billiger gemacht, als Benzin), wäre es längst an der Zeit, den Strompreis für Elektromobilität staatlich zu subventionieren. Das heißt, zumindest für in Österreich gemeldete E-Autos die an österreichischen Ladestationen gekauften Einheiten staatlich (teilweise) rückzuvergüten. Das gleicht den erhöhten Kaufpreis aus und fördert die Akzeptanz von E-Mobilität. Denn seien wir uns ehrlich, das Fördermodell bei der Anschaffung eines E-Autos wird nicht ewig bestehen können, km-abhängige Zuschüsse hingegen schon. Aber auch das Thema, wie privat gewonnene elektrische Energie über (gemeldete) Ladestationen zu Geld gemacht werden kann, ohne am faktischen Energie-Monopol in Österreich zu scheitern, hätte damit eine weitere effektive Schnittstelle. Technisch und digital liegt bereits alles auf dem Tisch – auch die Lösung des Problems der fälschungssicheren Aufzeichnung des Bezugs von elektrischem Strom durch Berechtigte.  Es fehlt wohl nur noch am politischen Willen.

Status: in Recherche

Steht aktuell ganz oben auf meiner Rechercheliste und sollte in einem Blogbeitrag aufgearbeitet werden.

003 | Homeoffice | 10.12.2020 | Autor: Gerd | Blog Beitrag „Stay at home office“ »

Forderungen wenn Homeoffice zur Solo-Selbständigkeit führt

Grundsätzlich müsste dem anhaltenden Trend der Auslagerung des Kostenfaktors Mensch in ein prekäres Unternehmertum auf höchster politischer Ebene Rechnung getragen werden. Dazu gehören:

  • Mehr Einfluss von EPUs in der Sozialpartnerschaft – entweder durch eine rechtsverbindliche Aufwertung von Einzelunternehmen innerhalb der WKO oder gleich durch die Neugründung einer EPU-Kammer
  • Soziale Absicherung von Solo-Selbstständigen im Krisenfall, z.B. durch eine Arbeitslosenversicherung für EPUs oder die staatliche Finanzierung der Mindestbeiträge zu einer Pensionsversicherung oder einer Haftpflichtversicherung als eine Art Grundeinkommen.
  • Höhere Steuergrenzen, Abgabenpauschalen und die steuerliche Befreiung von privaten Erlös-Rücklagen für Krisenzeiten zur Verminderung des Konkursrisikos.
  • Anpassung der Gewerbeordnung, in der für EPUs alle Gewerbe frei sein müssten – natürlich gedeckt durch die o.a. Haftpflichtversicherung.
  • Gesetzliche Regelung von Mindest-Stundensätzen inklusive (pauschale) Auftraggeber-Beiträge zur Gegenfinanzierung der Grundleistungen.

002 | Homeoffice | 7.10.2020 | Autor: Gerd | Blog Beitrag „Feel alone office“ »

Extra-Forderungen für künftige Homeoffice-Regeln
  • „Homeoffice“ muss psychologisch begleitet sein – sowohl betrieblich als auch extern.
  • Es darf keine wirtschaftlichen oder persönlichen Nachteile für „Homeoffice“-Nutzer*innen geben.
  • Wer zu Hause arbeitet, braucht (manchmal) Kinderbetreuung außer Haus.
  • Es sollten maximal 3 Tage „Homeoffice“ am Stück möglich sein.
  • Die Organisation des Unternehmens muss „Homeoffice“-tauglich sein: Leitbild, Zielsetzungen, Organigramm und Team-Arbeit, Karrierepfade, Colab-Medien und -Formate u.v.m.
  • Team-Bildung und Teampflege dürfen nie vernachlässigt werden.
  • Für Kreativ- und Innovationsprozesse müssen Ressourcen am Arbeitsplatz vorhanden sein.
  • Als Alternative zu beengten Wohn-Situationen müssen Coworking-Plätze in den Wohnorten der Belegschaft gefördert werden.
  • Es braucht mehr wirtschaftliche und rechtliche Rückendeckung der Dienstgeber*innen und des Staates, um zu Hause einen stimmigen Arbeitsplatz einrichten zu können.

Status: im Laufen

23.1.2021: Die neuen Homeoffice-Bestimmungen sind weitgehend fertig und könnten noch im Jänner beschlossen werden. Es scheint sich nur mehr an Steuerfragen zu spießen (zum ORF-Beitrag »)

Per 13.1.2021 wurde vom neuen Arbeitsminister Kocher die Fertigstellung des Gesetzes im Februar 2021 avisiert (nicht erst im März).

Bereits seit Sommer 2020 verhandeln die österreichischen Sozialpartner (WK und AK) über eine gesetzliche Regelung von Homeoffice. Dabei sollen u.a. auch finanzielle Zuwendungen, steuerliche Erleichterungen, Organisatorisches und versicherungstechnische Vereinbarungen festgeschrieben werden. Eine Einigung der Verhandlungen wurde mit Weihnachten 2020 avisiert. Aktuell wurde noch keine Einigung erzielt, es steht der . Dem Vernehmen nach hängt es gerade im Finanzministerium. Die von Unbehagen.at festgestellten Punkte sind (noch) nicht Bestandteil der Gespräche.

 

001 | Corona | 9.7.2020 | Autor: Gerd | An: Die Grünen Österreich (per Mail)

FFP2 Masken für die Bevölkerung

Klarstellung über den Schutzstandard (FFP2 bzw. KN95 und N95) gefordert. Es fehlt noch die Bestätigung, dass Masken mit gleich hohem Schutzniveau, die schon seit Herbst 2020 über Apotheken als FFP2-Äquilvalent abgegeben wurden, als geeignete Maske anerkannt werden. Dazu erfolgte am 19.1. eine Anfrage an namhafte Medien bzw. an das Gesundheitsministerium.

Österreich: Da im Rahmen der Lockerungen der COVID19-Bestimmungen auch die Maskenpflicht in Geschäften etc. gefallen ist, ist bei den Menschen auch das Gespür für ausreichend Abstand verschwunden. Ich rege daher an, jenen Menschen, denen die zunehmende Aufdringlichkeit fremder Menschen im öffentlichen Raum zu viel wird, ausreichend FF2 Masken für den Selbstschutz zur Verfügung zu stellen – gratis oder günstig.

Status: im Laufen

20.1.2021: Die Aussendung der Gratismasken verzögert sich weiter. Dafür ist FFP 2 künftig der allgemein gültige Schutzstandard bei allen verordneten Einschränkungen. Zu diesem Zweck sollen die Masken in ausreichender Anzahl im freien Verkauf (auch im Lebensmittelhandel) und günstig zu beziehen sein.

14.1.2021: Die Aussendung der Masken an ältere Personen „zieht sich“ und soll mit Ende Jänner 2021 abgeschlossen sein. Angesichts der anrollenden Welle mutierter Viren, mit erhöhtem Infektionsrisiko, wird jetzt breit eine allgemeine FFP2 Maskenpflicht im öffentlichen Raum diskutiert.

23.12.2020: Es wurde mit der Zussendung der Masken begonnen – bis 17.1. soll die Aktion abgeschlossen sein.

12.11.2020: Beschluss im Nationalrat, an alle Personen über 65 in Österreich je 10 FFP2 Masken (gratis) zu versenden.

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