SOKO Zukunft

Ankündigung | Content-ID: 126|01 | Autor: Gerd | Stand: 13.7.2023

Warum ich?

Weil ich es will und kann!

Eine der ersten Reaktionen darauf, dass ich neuerdings als Buchautor in Erscheinung trete, hat mich überrascht. „Was sollte gerade mich dazu befähigen, Bücher, genauer gesagt Sachbücher, zu schreiben? Was sollte ich schon zu erzählen haben, das nicht ohnehin schon bekannt wäre? Und was gibt es zu erzählen, was nicht längst durch die Medien geistern würde oder in sozialen Medien rasend Verbreitung fände?“ Erstaunlicherweise ist es bis dato nicht die Fachwelt, die derart zweifelt. Es sind die Familie, die Freunde und Bekannten, die sich von meinem Ausflug in das ernste, kopflastige Genre der Fachliteratur mehr entsetzt denn positiv beeindruckt zeigten. Und das, obwohl die mich besser kennen müssten.

Nur um die Frage nicht zu lange im Raum stehen zu lassen: Ich habe das Buch geschrieben, weil ich es kann. Ich habe ein passendes Studium absolviert, verweise auf 35 Jahre einschlägige Berufserfahrung und laufe zur Höchstform auf, je komplexer eine Aufgabenstellung wird. Zudem gibt es gescheite Leute, mit denen man sich austauschen kann und 1000 Möglichkeiten, den eigenen Horizont zu erweitern. Vor allem aber habe ich das Buch veröffentlicht, weil zum Thema „Zukunft“ längst noch nicht alles gesagt ist, was gesagt werden muss. Weil die Welt von morgen eine ist, die zwar von den verschiedensten Seiten schon heute vereinnahmt wird. Und das trotzdem sie sich offensichtlich gar nicht so entwickeln kann, wie sie befürchtet oder ersehnt wird bzw. für renditeträchtige Geschäftsinteressen erzwungen werden soll.

Dieses Buch musste sein, weil die Diskussion zur Zukunft der Menschen nie zu Ende sein kann. Und weil es mehr Meinungen, Expertisen, Blickwinkel und kreative Lösungsansätze braucht als jene, die bis dato auf den Tisch gelegt wurden. Damit leiste ich meinen Beitrag und ich fordere Sie alle auf, mit eigenen Vorstellungen zur Zukunft in den Ring zu steigen – selbstbewusst und öffentlich. Es ist mir bewusst, dass ich als Neu-Autor noch viel Schriftstellerisches zu lernen habe. Zudem, dass meine Schlussfolgerungen und Deutungsansätze lediglich Anregungen für die Leser*innen sein können, sich selbst mit der Materie zu beschäftigen. Hier wird es Kritik geben und die braucht es auch. Aber genau das soll es sein, mein Sachbuchprojekt. Nämlich ein Workbook für alle Interessierten, die bereit dazu sind, sich eine eigene Meinung zu erarbeiten, um nicht die anderer nachplappern zu müssen.

Deshalb gebe ich keine finalen Ratschläge, zwinge niemandem meine Sicht der Dinge auf und stelle nichts als alternativlos und unveränderbar dar. Das mag jenen Menschen zu wenig sein, die sich konkrete Handlungsanleitungen für ihren weiteren Weg erwarten. Für all jene, die ein eigenes Gespür für die Welt von morgen entwickeln wollen, kann jedoch ab hier und mit diesem Buch im Handgepäck eine spannende Reise in die Zukunft beginnen.

 

Leseprobe „Projektinformation“

Seriöse Zukunftsliteratur, wie eine BUSINESS NOVELLE, kann nur entstehen, wenn sich schlaue Leute intensiv den Kopf darüber zerbrechen, wohin die Reise gehen kann. Für BUSINESS NOVELLEN geschieht dies in einem eigenen Dialogformat unter dem Namen „SOKO Zukunft“.

SOKO Zukunft | Projektinformation

Wie bereits in der Gebrauchsanleitung zu diesem Buch beschrieben, ist es unser Ziel, einen neuen, offeneren Zugang als üblich zu den drängendsten Themen der Zukunft zu bieten. Es reicht einfach nicht mehr aus, wissenschaftliche Erkenntnisse zu künftigen Krisen, globalen Veränderungen oder technischen Innovationen prominent in den Raum zu stellen. Auch dann nicht, wenn sie spektakulär in Szene gesetzt und bereitwillig erklärt werden. Regelrecht verkauft von, zugegeben, sehr gescheiten Leuten. Hier sind oft Kommunikationsprofis am Werk, die gleich „alternativlose“1) Deutungen und gute Tipps mitliefern, um die Menschen auf den vermeintlich richtigen Pfad zu führen. Um jedoch die breite Mehrheit der Bevölkerung zu erreichen, braucht es auch glaubwürdige, bunte, emotionale Erzählungen von jenen Rahmenbedingungen, innerhalb derer sich die Menschen künftig zurechtfinden müssen. Erst, wenn sich bei jedem und jeder Einzelnen ein Gespür für die Welt von morgen einstellt, ein innerer Film abläuft, lassen sich die latente Furcht vor dem Ungewissen und das Misstrauen gegenüber den Eliten der Politik und Wirtschaft abbauen.

Dieser Erkenntnis folgt die „SOKO Zukunft“ mit der Vision, ergänzend zur wissenschaftlichen Zukunftsforschung, deren Wirkung auf die Zivilgesellschaft besser einschätzen zu lernen. Und in einem zweiten Schritt auftauchende Wünsche, Kritiken und persönliche Visionen „bottom-up“ wieder retour zu spielen. Ganz ehrlich, wer weiß zu individuellen Bedarfen, Ansprüchen und Möglichkeiten mehr zu berichten als die Betroffenen selbst? Daher sollte die Sichtweise der Bevölkerung auf die kommenden Herausforderungen für die Wirtschaft und die hohe Politik von Interesse sein. Immerhin handelt es sich dabei um Verbraucher*innen, die ihre Vorstellungen von einer bedürfnisgerechten Zukunft mit den Unternehmen teilen möchten. Um die unterschiedlichen Narrative aus den verschiedensten Ebenen des Wirtschaftskreislaufes für die jeweils anderen Zielgruppe zu übersetzen, habe ich dieses Projekt ins Leben gerufen.

1) Hier, wie in allen BUSINESS NOVELLEN, wird nichts als „alternativlos“ beurteilt. Es gibt (abgesehen vom Sterben) nichts, das nicht durch eine andere Entscheidung ersetzt werden könnte. Oft fehlt es nur an Fantasie oder der Bereitschaft, sich mit anderen Wegen auseinanderzusetzen, wenn etwas als „alternativlos“ eingestuft wird.

Warum der Name „SOKO Zukunft“?

Die Bezeichnung „SOKO“, kurz für Sonderkommission, bezieht sich auf ein TV-Format, in dem sich Ermittlungsteams mit der Aufklärung kniffliger Kriminalfälle beschäftigen. Dabei versucht das Publikum vor den Bildschirmen selbst und möglichst schneller als die Beamt*innen, einen Fall zu lösen. Diese Freude der Menschen daran, sich spielerisch, mit eigenem Wissen, Neugierde und Spürsinn an der Lösung von Aufgabenstellungen zu beteiligen, möchte ich auch für die Arbeit der „SOKO Zukunft“ nutzen. Dabei werden Personen animiert, sich Gedanken darüber zu machen, wieweit sich die großen, von den Medien gehypten Vorhersagen der Wissenschaft auf ihr eigenes, individuelles Leben auswirken werden. Es ist erstaunlich, wie sehr sich deren Wahrnehmung der Zukunft von jener unterscheiden kann, die von den Medien lautstark getrommelt wird. Nicht weil vieles in diesen Erklärungen für falsch, übertrieben oder nicht plausibel erachtet wird. Vornehmlich deshalb, weil die persönlichen Betroffenheiten durch prognostizierte Entwicklungen bei jeder Person anders ausfallen können, als von den Expert*innen, aus ihrer Meta-Ebene herab, unterstellt wird.

Wie aber lassen sich Leute dafür gewinnen, sich freiwillig an tiefgründiger Zukunftsarbeit zu beteiligen? In erster Linie mit Kommunikationsformaten, über die Wissen, Erfahrungen und persönliche Meinung auf Augenhöhe ausgetauscht werden können. Aber nicht nur. Auch eine Prise Humor, Kreativität und Teamgeist gehören dazu, um ernste Themen offen und unverkrampft zu diskutieren. Womit wir wieder beim Begriff „SOKO“ wären. Einer Sonderkommission, die spannende Fälle löst, die die Zukunft bereithält.

 

Salzburg, 7|2023 – Gerd

Hinweis

„ZWEITE MEINUNG | Die Welt von morgen als Basis einer visionsorientierten Businessplanung“ ist der erste Titel einer ganzen Buch-Reihe mit dem Namen „BUSINESS NOVELLE“. Es ist sowohl eine „Master Edition“ künftiger Ausgaben als auch ein Workbook für Planer*innen und ein Blickwinkel auf künftige wirtschaftliche Planungsgrundlagen aus der Ebene der betroffenen Bevölkerung.

Linktipp

Landingpage für das Projekt-Duo BUSINESS NOVELLE und SOKO Zukunft: https://www.business-novelle.eu/ »

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